Bequemer mit Terminal.app arbeiten
Traditionell liefert Apple bei Mac OS X eine eher unbeliebte Terminalemulation mit (/Applications/Utilities/Terminal.app), und gemäß meiner Erfahrung ist diese leider der beste Terminalemulator für den Mac, da die Alternativen wie zB. iTerm nicht wirklich viel taugen. Ich werde in diesem Eintrag zwei Programme bzw. Plugins nennen, die mir das Arbeiten mit Terminal.app etwas erleichtert haben.
>cd to …
Um vom Terminal aus das Verzeichnis, in das man gerade gewechselt ist, in einem neuen Fenster des Finders zu öffnen, reicht folgendes:
mordor:~ mj$ cd ./Documents mordor:~/Documents mj$ open .
Wenn man allerdings andersherum ein Fenster vom Finder aus sofort in der Kommandozeile öffnen möchte, muss man für gewöhnlich manuell dorthin wechseln. Ich habe zwar vor Ewigkeiten mal ein kurzes AppleScript gepostet, welches das vorderste Fenster des Finders in Terminal.app öffnet, in der Praxis aber wenig komfortabel zu benutzen war. Anders sieht die Sache bei “>cd to …” aus. Dieses Tool erfüllt seinen Zweck einfach, nicht mehr und nicht weniger. Der Download ist bei Google Code zu finden.
Visor
Freunde des Ballerspiels “Quake” werden Visor schätzen. Visor ist ein Plugin, welches auf eine beliebig einstellbare Tastenkombi ein Terminal vom oberen Rand des Bildschirms herunterklappt, eben genau wie bei Quake, was bei richtiger Nutzung sehr nützlich sein kann. Auch dieses Projekt ist bei Google Code gehostet, ein kleiner Hinweis meinerseits noch: Für Visor muss “simbl” installiert sein.
“Für ein Morgen in Freiheit”

Es sieht so aus, als würde es am 15. März dieses Jahres eine weitere Demo hier in Köln gegen die Vorratsdatenspeicherung geben. Man kann bloß hoffen, dass die Anzahl der Teilnehmer dieses Mal größer wird, ich zB. plane, einige Mails in meinem Bekanntenkreis rumzuschicken.
bios [bible] – Roboter schreibt die Bibel nieder

Eine interessante und eher unübliche Installation ist “bios [bible]“. Insgesamt besteht dieses Kunstwerk aus einem Industrieroboter des Herstellers “Kuka“, welcher programmiert wurde, die gesamte Luther-Bibel in dem Font “Schwabacher” auf Endlospapier zu drucken schreiben.
Laut den Machern soll sie die beiden für die westliche Welt wichtigen Systeme “Religion” und “Wissenschaft” in Beziehung setzen – was ihnen definitiv gelungen ist.
(via BoingBoing)
Sicher in fremden Netzen surfen
Wer häufig in fremden Netzen unterwegs ist (egal ob Wlan oder nichtgeroutetes, kabelgebundenes Netzwerk) läuft eigentlich immer in Gefahr, belauscht zu werden, und sensible Daten wie Passwörter, etc. zu verlieren. Es gibt einige Ansätze, dieser Gefahr zu entgehen (VPN zB.), keine ist jedoch so elegant wie diese bei Apfelquak.de beschriebene Methode.
Grundsätzlich baut dieser Weg auf dem Kommandozeilentool “ssh” auf. Ssh bietet nämlich die Möglichkeit, sich mit einem entfernten Rechner zu verbinden, aber gleichzeitig auf dem lokalen Rechner einen SOCKS-Proxy zu starten, und den auf diesem SOCKS-Proxy ankommenden Traffic über die ssh-Verbindung sicher auf den anderen Rechner weiterzuleiten, von wo er ans Ziel geschickt wird (langer Satz, ich weiss^^). Wie auch immer, dies mag kompliziert klingen, ist in der Praxis allerdings sehr einfach umzusetzen.
Das beste Bob Dylan-Album ist definitiv…
…”Time out of Mind“. Nun mag es Dylanologen geben, die hier ernsthaft widersprechen werden, ich habe jedoch alle Bob Dylan-Alben durchgehört, die unser Haushalt bietet, und bin zu der Erkenntnis gelangt, dass kein anderes Werk des wohl einflussreichsten Musikers des 20. Jahrhunderts derartig atmosphärisch, musikalisch abwechselungsreich und emotional ist.
Über das Bloggen…
Nach all dem Bullshit, den ich in letzter Zeit gebastelt habe, sollte mal wieder ein ordentliches Layout für den wahrscheinlich seltesten aktualisierten Blog der Welt her, Feedback zu dem neuen Template ist jederzeit willkommen.
Auch wenn dieser Weblog wahrscheinlich eine überschaubare Anzahl an Lesern hat: Irgendetwas muss passieren; wenn ein Weblog schon selten frischen Inhalt bietet, sollte dieser wenigstens hochwertig sein – ich fürchte ernsthaft, beides verfehlt zu haben; in Zukunft soll sich daran etwas ändern, ich werde etwas mehr Zeit in dieses Projekt investieren, und etwas hochwertigeren Content bieten – versprochen.
IMSLP.org schließt
Eine weitere der wenigen Perlen des Internets hat vor einiger Zeit seine Pforten schließen müssen: Das International Music Score Library Project, kurz “IMSLP”, eine Wiki, welches Scans von so gut wie allen Noten aus dem Sektor der klassischen Musik beinhaltete.
Offensichtlich ist dies auf den rechtlichen Druck von dem Verlag “Universal Edition” geschehen – schade, wo Noten doch gradezu unbezahlbar sind, und der Handel nicht immer die besten Drucke anbietet.
…weitere Information sind in einem offenen Brief zu finden.