Industrial Night Lights

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Göttliche Industriefotos von David Sommars. Durchblättern seiner Galerien wärmstens empfohlen.

(© Bild:David Sommars)



Open-Source-Shooter für Mac

Hier nach langem mal wieder etwas originaler, garantiert selbstproduzierter Content…über, wie es der Titel schon erahnen lässt, kostenlose Ego-Shooter für, unter anderem, den Mac.

Eigentlich sind meine Zockertage mit Command & Conquer: Red Alert 2 (von ca. anno 2001) quasi beendet gewesen. Manchmal jedoch verspüre ich dann doch dieses Verlangen, etwas Pixelblut zu vergießen, und werde hier drei Spiele nennen, die dies ermöglichen.

Sauerbraten

Sauerbraten scheint auf der Cube-Engine zu basieren, der Quellcode ist unter der Zlib-License veröffentlich. Insgesamt handelt es sich um einen recht schnellen Shooter, der für taktisches Gehabe nicht viel Zeit lässt. Es geht lediglich um schnelles Zielen und Schiessen, und im Multiplayer-Modus dann doch um ein ganz wenig taktisches Geschick, zumindest bei Modi wie “Capture the flag”. Die mitgelieferten Karten sind nicht das gelbe vom Ei und werden schnell langweilig, vermutlich wegen der schwachen KI der Bots. Von daher würde ich dazu raten, Sauerbraten im Netz zu zocken, es gibt eigentlich um jede Tageszeit ein paar rege frequentierte Server, dabei ist besonders der Modus “Regen Capture” zu empfehlen, eine Erweiterung des Spielmodus “Domination“. Die Auswahl an Waffen ist begrenzt, es stehen eine Pistole, Schrotflinte, Armbrust, Raketenwerfer, Granatwerfer sowie ein Maschinengewehr bereit. Auch Soundtrack, Soundeffekte und Grafik überzeugen, einige Screenshots belegen dies:
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Nexuiz

Nexuiz ist ähnlich wie Sauerbraten, jedoch noch wesentlich schneller, möglicherweise sogar das schnellste Spiel dieser Kategorie. Ein Freund von mir, ein eigentlich begabter Zocker, meinte sogar, er hätte aufgehört, Nexuiz zu spielen, da er nicht immer erster würde…in der Tat gibt es auf den Nexuiz-Servern im Internet einige gradezu beunruhigend gute Spieler. Die Grafik ist ebenfalls durchaus gut (Nexuiz basiert auf der DarkPlaces-Engine, einer Modifikation der Quake-Engine), die Soundeffekte sind allerdings zugegebenermaßen etwas strange, wobei es möglicherweise irgendwo im Netz Mods mit besseren Sounds geben dürfte…wie auch immer. Hier etwas zum gucken:
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UrbanTerror

UrbanTerror wiederrum fällt in eine völlig andere Kategorie. Hier ist wesentlich mehr denken und schleichen gefragt, es ist eher mit Counterstrike zu vergleichen, auch die Maps sind teilweise schon von dort bekannt. Mir liegt dieses Spiel absolut nicht, aber es gibt anscheinend jede Menge Fans dieses Spiels…Wer mehr dazu lesen möchte, dem sei dieses Review auf linux.com ans Herz gelegt.

Insgesamt wirkt UrbanTerror noch etwas ausgereifter als die anderen Spiele; es gibt dort wesentlich mehr zu können. Im Gegensatz zu Sauerbraten reicht es nicht aus, zwei Abende auf Servern im Internet zu spielen, um am dritten Abend nach jeder Runde unter den ersten Dreien zu sein. UrbanTerror basiert ebenfalls auf der Quake-Engine, und auch hier gibt es wieder einige Screenshots und den obligatorische Link.
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Fazit

Ich finde es überraschend, wie ausgereift, stabil und einfach gut die Alternativen zu kommerziellen PC-Spielen sind. Insgesamt gibt das Netz noch wesentlich mehr Spiele dieser Kategorie, wie beispielsweise “Tremulous”, “Warsow” oder “Alien Arena”. Doch dazu später mehr.

(© Bilder: 1-3 Aardappel, 4-6 Nexuiz.com, 7-9 FrozenSand)



Classics in Lego

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Die bekannteren Motive der Weltgeschichte in Lego nachgestellt und fotografiert.

Passend dazu: Bibelstellen in Lego.

(via)



Joomla: Schöne URLs ohne mod_rewrite

Seit einiger Zeit bastele ich mit dem Open Source CMS “Joomla!“, und bin mit den Resultaten relativ zufrieden. Problematisch ist allerdings, dass die Funktion, welche in Joomla aus Spaghetti-URLs wie

/index.php?option=com_content&task=category&sectionid=1&id=27&Itemid=56

elegantere und angeblich suchmaschinenfreundlichere Adressen á la “/content/view/13/77/” macht, das Apache-Modul “mod_rewrite” voraussetzt, welches in manchen Umgebungen (Hoster wie Strato, Speicherhosting, …) nicht gegeben ist.

Die Lösung des Problems findet sich in der Datei $JOOMLA/includes/sef.php. Sobald man Zeile 516 zu

return $mosConfig_live_site .'/index/'. $string . $fragment;

abändert, und unter “Global Configuration” -> “SEO” die suchmaschinenfreundlichen URLs aktiviert, funktioniert alles wie gewünscht, auch ohne .htaccess und mod_rewrite.

In anderen Umgebungen als einem Apache könnte es übrigens erforderlich sein, statt “/index/” “/index.php/” einzusetzen…



Singende Straße

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Die Japaner sind uns eben in allem voraus: Zuerst erklären sie die URL für abgeschafft, und dann bauen sie noch eine Straße, die beim Überfahren aufgrund von unterschiedlich breiten, diagonal zur Straße verlaufenden Rillen eine Melodie “spielt”.

(via)



Chernobyl – Land of the wolves

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Die Reise einer russischen Fotografin durch die evakuierte Region um Tschernobyl.

Weitere (bessere) Bilder dieser Art finden sich in der Printversion von National Geographic, Ausgabe April 2006, die Online-Ausgabe hat leider nur die Texte.

(© Bild: Elena Vladimirovna)



Coppelius am 22.3. im Underground

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Am Sonntag-Abend spielten Coppelius im Kölner Club Underground. Obwohl ich selbst zuvor nie von Coppelius gehört hatte, habe ich mich dann doch von Freunden überreden lassen, hinzugehen – zum Glück, denn ich habe selten eine Band gesehen, die Live dermaßen überzeugt.

Coppelius selbst bezeichnen ihre Musik als “Kammer-Core aus dem 19. Jahrhundert” – alleine die Besetzung ist für eine Metal-ähnliche-Musik-machende Band macht mehr als unüblich: Zwei Klarinetten, Drums, ein Cello so wie ein Kontrabaß. Die Illusion der Musik aus dem 19. Jahrhundert wird überzeugend durch Bühnenbild, Kostüme und die altertümliche Sprache (die laut Wikipedia von E.T.A. Hoffmann’s Werken inspiriert ist) aufrechterhalten, auch die Homepage spricht von “galvanischen Briefen” anstatt von “Emails”.

Falls Coppelius noch einmal im Raum NRW spielen würde – ich wäre definitiv dabei.



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