(Archiv für die Kategorie "Mac")

“tree” für UNIX

find . -print | sed -e 's;[^/]*/;|____;g;s;____|; |;g'

Sehr hübscher kleiner Einzeiler für die Kommandozeile, welcher Verzeichnisse als Baum darstellt, ganz ähnlich wie “tree” und MSDOS. Habe direkt mal ein Alias erstellt.

(via)



Blitztip: “Öffnen mit”-Dialog aufräumen

oeffnenmit.jpg
Falls der “Öffnen mit”-Dialog unter Mac OS X irgendwann chaotische Ausmaße annimmt…hier der Terminalbefehl, der Abhilfe schafft:
`locate lsregister` -kill -r -domain local -domain system -domain user

(via)



Open-Source-Shooter für Mac

Hier nach langem mal wieder etwas originaler, garantiert selbstproduzierter Content…über, wie es der Titel schon erahnen lässt, kostenlose Ego-Shooter für, unter anderem, den Mac.

Eigentlich sind meine Zockertage mit Command & Conquer: Red Alert 2 (von ca. anno 2001) quasi beendet gewesen. Manchmal jedoch verspüre ich dann doch dieses Verlangen, etwas Pixelblut zu vergießen, und werde hier drei Spiele nennen, die dies ermöglichen.

Sauerbraten

Sauerbraten scheint auf der Cube-Engine zu basieren, der Quellcode ist unter der Zlib-License veröffentlich. Insgesamt handelt es sich um einen recht schnellen Shooter, der für taktisches Gehabe nicht viel Zeit lässt. Es geht lediglich um schnelles Zielen und Schiessen, und im Multiplayer-Modus dann doch um ein ganz wenig taktisches Geschick, zumindest bei Modi wie “Capture the flag”. Die mitgelieferten Karten sind nicht das gelbe vom Ei und werden schnell langweilig, vermutlich wegen der schwachen KI der Bots. Von daher würde ich dazu raten, Sauerbraten im Netz zu zocken, es gibt eigentlich um jede Tageszeit ein paar rege frequentierte Server, dabei ist besonders der Modus “Regen Capture” zu empfehlen, eine Erweiterung des Spielmodus “Domination“. Die Auswahl an Waffen ist begrenzt, es stehen eine Pistole, Schrotflinte, Armbrust, Raketenwerfer, Granatwerfer sowie ein Maschinengewehr bereit. Auch Soundtrack, Soundeffekte und Grafik überzeugen, einige Screenshots belegen dies:
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Nexuiz

Nexuiz ist ähnlich wie Sauerbraten, jedoch noch wesentlich schneller, möglicherweise sogar das schnellste Spiel dieser Kategorie. Ein Freund von mir, ein eigentlich begabter Zocker, meinte sogar, er hätte aufgehört, Nexuiz zu spielen, da er nicht immer erster würde…in der Tat gibt es auf den Nexuiz-Servern im Internet einige gradezu beunruhigend gute Spieler. Die Grafik ist ebenfalls durchaus gut (Nexuiz basiert auf der DarkPlaces-Engine, einer Modifikation der Quake-Engine), die Soundeffekte sind allerdings zugegebenermaßen etwas strange, wobei es möglicherweise irgendwo im Netz Mods mit besseren Sounds geben dürfte…wie auch immer. Hier etwas zum gucken:
nexuiz_screenshot_02.jpg
nexuiz_screenshot_04.jpgnexuiz_screenshot_05.jpg

UrbanTerror

UrbanTerror wiederrum fällt in eine völlig andere Kategorie. Hier ist wesentlich mehr denken und schleichen gefragt, es ist eher mit Counterstrike zu vergleichen, auch die Maps sind teilweise schon von dort bekannt. Mir liegt dieses Spiel absolut nicht, aber es gibt anscheinend jede Menge Fans dieses Spiels…Wer mehr dazu lesen möchte, dem sei dieses Review auf linux.com ans Herz gelegt.

Insgesamt wirkt UrbanTerror noch etwas ausgereifter als die anderen Spiele; es gibt dort wesentlich mehr zu können. Im Gegensatz zu Sauerbraten reicht es nicht aus, zwei Abende auf Servern im Internet zu spielen, um am dritten Abend nach jeder Runde unter den ersten Dreien zu sein. UrbanTerror basiert ebenfalls auf der Quake-Engine, und auch hier gibt es wieder einige Screenshots und den obligatorische Link.
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Fazit

Ich finde es überraschend, wie ausgereift, stabil und einfach gut die Alternativen zu kommerziellen PC-Spielen sind. Insgesamt gibt das Netz noch wesentlich mehr Spiele dieser Kategorie, wie beispielsweise “Tremulous”, “Warsow” oder “Alien Arena”. Doch dazu später mehr.

(© Bilder: 1-3 Aardappel, 4-6 Nexuiz.com, 7-9 FrozenSand)



Was für ein Blender

Hab mir gerade den Videostream von der Apple Macworld 2008 Keynote angesehen, und gerade drängt sich mir eine Frage auf: Glaubt Steve Jobs tatsächlich das alles, was er da von sich gibt?



Bequemer mit Terminal.app arbeiten

Traditionell liefert Apple bei Mac OS X eine eher unbeliebte Terminalemulation mit (/Applications/Utilities/Terminal.app), und gemäß meiner Erfahrung ist diese leider der beste Terminalemulator für den Mac, da die Alternativen wie zB. iTerm nicht wirklich viel taugen. Ich werde in diesem Eintrag zwei Programme bzw. Plugins nennen, die mir das Arbeiten mit Terminal.app etwas erleichtert haben.

>cd to …

Um vom Terminal aus das Verzeichnis, in das man gerade gewechselt ist, in einem neuen Fenster des Finders zu öffnen, reicht folgendes:

mordor:~ mj$ cd ./Documents
mordor:~/Documents mj$ open .

Wenn man allerdings andersherum ein Fenster vom Finder aus sofort in der Kommandozeile öffnen möchte, muss man für gewöhnlich manuell dorthin wechseln. Ich habe zwar vor Ewigkeiten mal ein kurzes AppleScript gepostet, welches das vorderste Fenster des Finders in Terminal.app öffnet, in der Praxis aber wenig komfortabel zu benutzen war. Anders sieht die Sache bei “>cd to …” aus. Dieses Tool erfüllt seinen Zweck einfach, nicht mehr und nicht weniger. Der Download ist bei Google Code zu finden.

Visor

visor.png Freunde des Ballerspiels “Quake” werden Visor schätzen. Visor ist ein Plugin, welches auf eine beliebig einstellbare Tastenkombi ein Terminal vom oberen Rand des Bildschirms herunterklappt, eben genau wie bei Quake, was bei richtiger Nutzung sehr nützlich sein kann. Auch dieses Projekt ist bei Google Code gehostet, ein kleiner Hinweis meinerseits noch: Für Visor muss “simbl” installiert sein.



3 Gründe, den neuen Safari zu mögen

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Seit dem Update auf Mac OS 10.4.11 komme ich auch in den Genuss des neuen Safari Web-Browsers. Insgesamt bietet dieser Browsers einige Features wie ich sie schon immer vermisst habe (von oben nach unten):

  • Ich werde nun gewarnt, wenn ich in irgendein Textfeld Text eingegeben habe, und trotzdem das Browserfenster schließen möchte
  • Safari warnt mich, wenn ich mehrere offene Tabs schließen möchte. Beim Firefox schon seit Ewigkeiten Standard
  • Textfelder lassen sich beliebig vergrößern/verkleinern

Von dem angeblichen Performancezuwachs habe ich noch nichts bemerkt, wenigstens ist die Stabilität jetzt besser als je zuvor.



Manpages komfortabel lesen

Was wäre ein Geek bloß ohne Manpages? Wie auch immer, Manpages im Terminal zu lesen ist sicherlich nicht komfortabel und augenfreundlich, xman (1) stellt auch nicht wirklich ein Alternative dar.

Die optimal Lösung am Mac sieht folgendermaßen aus:

man -t <Befehl> | open -f -a Preview.app

Kleine Erläuterung dazu: “man -t” weist “man” an, die formatierte Manpage in Postscript auszugeben; mittels einer Pipe wird das Resultat an /Applications/Preview.app übergeben, und dort nach PDF konvertiert.

Der Trick ist nicht der neuste, ich benutze ihn schon länger, aber vielleicht war er ja einigen von euch nicht bekannt; weiterhin bin ich sicher, dass eine ähnliche Variante auch unter Linux funktionieren würde.



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