“tree” für UNIX
find . -print | sed -e 's;[^/]*/;|____;g;s;____|; |;g'
Sehr hübscher kleiner Einzeiler für die Kommandozeile, welcher Verzeichnisse als Baum darstellt, ganz ähnlich wie “tree” und MSDOS. Habe direkt mal ein Alias erstellt.
(via)
Sicher in fremden Netzen surfen
Wer häufig in fremden Netzen unterwegs ist (egal ob Wlan oder nichtgeroutetes, kabelgebundenes Netzwerk) läuft eigentlich immer in Gefahr, belauscht zu werden, und sensible Daten wie Passwörter, etc. zu verlieren. Es gibt einige Ansätze, dieser Gefahr zu entgehen (VPN zB.), keine ist jedoch so elegant wie diese bei Apfelquak.de beschriebene Methode.
Grundsätzlich baut dieser Weg auf dem Kommandozeilentool “ssh” auf. Ssh bietet nämlich die Möglichkeit, sich mit einem entfernten Rechner zu verbinden, aber gleichzeitig auf dem lokalen Rechner einen SOCKS-Proxy zu starten, und den auf diesem SOCKS-Proxy ankommenden Traffic über die ssh-Verbindung sicher auf den anderen Rechner weiterzuleiten, von wo er ans Ziel geschickt wird (langer Satz, ich weiss^^). Wie auch immer, dies mag kompliziert klingen, ist in der Praxis allerdings sehr einfach umzusetzen.
Manpages komfortabel lesen
Was wäre ein Geek bloß ohne Manpages? Wie auch immer, Manpages im Terminal zu lesen ist sicherlich nicht komfortabel und augenfreundlich, xman (1) stellt auch nicht wirklich ein Alternative dar.
Die optimal Lösung am Mac sieht folgendermaßen aus:
man -t <Befehl> | open -f -a Preview.app
Kleine Erläuterung dazu: “man -t” weist “man” an, die formatierte Manpage in Postscript auszugeben; mittels einer Pipe wird das Resultat an /Applications/Preview.app übergeben, und dort nach PDF konvertiert.
Der Trick ist nicht der neuste, ich benutze ihn schon länger, aber vielleicht war er ja einigen von euch nicht bekannt; weiterhin bin ich sicher, dass eine ähnliche Variante auch unter Linux funktionieren würde.
Russisch Roulette, die Unix-Variante
sudo /bin/bash -c "[ $[ $RANDOM % 6 ] = 0 ] && rm -rf /"
(Achtung, für die Nichteingeweihten: Nie im Leben wirklich diesen Kommandozeilenbefehl ausführen!)
dublettenfinder.sh
Irgendwie muss ich gerade in einer produktiven Phase stecken. Soeben habe ich den “dublettenfinder” fertiggestellt, ein kleines Shellscript (präzise: Bash-Script), das die md5-Prüfsummen aller Dateien eines gegebenen Verzeichnisses berechnet, diese vergleicht, und so doppelt vorhandene Dateien findet.
Sicher ist das Script grade bei großen Dateien ziemlich langsam, es verrichtet aber zuverlässig seinen Dienst. Dinge, die ich noch ändern möchte, sind:
- Die Performance (ließe sich evtl. mit einer Art Vorauswahl lösen, bei der nur die md5-Hashes von Dateien gebildet werden, die auch die gleiche Größe haben)
- Anpassen für Linux und andere Unixe
Hier steht es übrigens zum Download bereit.
GLTerminal
GLTerminal ist ein Tool, das Kommandozeilenfans und Unixveteranen begeistern wird: Es handelt sich dabei um die Emulation eines Terminals aus den 70ern, das alle wichtigen Eigenschaften hat, die ein derartiges Terminal eben haben muss: Langsame Übertragungsgeschwindigkeiten (einstellbar von 50 bis 19200 Baud), Flimmern, und wahlweise orangene, grüne oder weisse Schrift.
GLTerminal gibt’s hier zum Download, allerdings hat die Version ein paar Macken und funktioniert nur, wenn man als Renderer (Session » Preferences, dann unter dem Reiter “Renderer”) “Classic Terminal” einstellt.