(Archiv für März 2008)

Singende Straße

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Die Japaner sind uns eben in allem voraus: Zuerst erklären sie die URL für abgeschafft, und dann bauen sie noch eine Straße, die beim Überfahren aufgrund von unterschiedlich breiten, diagonal zur Straße verlaufenden Rillen eine Melodie “spielt”.

(via)



Chernobyl – Land of the wolves

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Die Reise einer russischen Fotografin durch die evakuierte Region um Tschernobyl.

Weitere (bessere) Bilder dieser Art finden sich in der Printversion von National Geographic, Ausgabe April 2006, die Online-Ausgabe hat leider nur die Texte.

(© Bild: Elena Vladimirovna)



Coppelius am 22.3. im Underground

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Am Sonntag-Abend spielten Coppelius im Kölner Club Underground. Obwohl ich selbst zuvor nie von Coppelius gehört hatte, habe ich mich dann doch von Freunden überreden lassen, hinzugehen – zum Glück, denn ich habe selten eine Band gesehen, die Live dermaßen überzeugt.

Coppelius selbst bezeichnen ihre Musik als “Kammer-Core aus dem 19. Jahrhundert” – alleine die Besetzung ist für eine Metal-ähnliche-Musik-machende Band macht mehr als unüblich: Zwei Klarinetten, Drums, ein Cello so wie ein Kontrabaß. Die Illusion der Musik aus dem 19. Jahrhundert wird überzeugend durch Bühnenbild, Kostüme und die altertümliche Sprache (die laut Wikipedia von E.T.A. Hoffmann’s Werken inspiriert ist) aufrechterhalten, auch die Homepage spricht von “galvanischen Briefen” anstatt von “Emails”.

Falls Coppelius noch einmal im Raum NRW spielen würde – ich wäre definitiv dabei.



Elements of a Gothic novel in Oscar Wilde’s “The picture of Dorian Gray”

Meine Facharbeit, die ich dieses Jahr abgeben musste, offensichtlich für das Fach Englisch. Kein Meisterwerk, aber falls sich wer inspirieren lassen möchte…

Download (PDF)



Ford Car Part Musical Ensemble

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Ein schönes Kunstwerk, welches moderne Technologie und klassische Musik in Einklang bringt: Der Werbespot für den neuen Ford Focus, welcher für den britischen Markt gebaut wurde.

Der Clip zeigt ein Ensemble, welches das Werk “Ode to a Ford” unter der Leitung des US-Amerikanischen Sounddesigners Bill Milbrodt spielt – und das auf Instrumenten, welche aus den Teilen von genau dem Ford gebaut sind, der in der Werbung angepriesen wird. Um die Instrumente zu bauen, musste ein 22-köpfiges Team unter Milbrodts Regie 5 Wochen lang schuften, komponiert wurde das Stück von einem gewissen Craig Richey.

Eine Sache ist noch anzumerken: Die Idee, auf Instrumenten aus Autoteilen zu Musizieren, ist nicht wirklich revolutionär; ein derartiges Orchester, dass “Car Music Project” (rein zufällig ebenfalls von Bill Milbrodt gegründet), besteht seit 2 Jahren, die Qualität dieser Kapelle ist aber von etwas schlechterer Qualität…

Genug gelabert, unbedingt ansehen:



“Wer ‘Scheiss Deutscher’ sagt, fliegt raus”

Peinlich, auf welche Weise die CDU in Hessen im Kampf um Wählerstimmen gegen “Ausländer” hetzt.



1000 Gründe warum Strato suckt

Wenn man die Pflege einer Website übernimmt, kann man sich den Webhoster leider nicht aussuchen. Dies klingt nicht weiter schlimm, wenn man allerdings ein “Strato PowerWeb Basic“-Paket (der Name ist schon furchtbar) übernehmen muss, wie in meinem Fall, ist dies quasi das Waterloo des Webmasters.

Ein paar Gründe hierfür:

  • Anscheinend haben es die Strato-Administratoren nicht für nötig befunden, mod_rewrite einzukompilieren. Mod_rewrite gilt als das Schweizer Taschenmesser des Admins und ermöglicht Dinge wie suchmaschinenfreundliche URL und auch sonst jede Menge praktisches Zeug.
  • PHP läuft offensichtlich als CGI-Modul. Dass man aus Sicherheitsgründen PHP nicht direkt als Apache-Modul in den Server einbinden wollte, ist nachvollziehbar. Für dynamische Anwendungen ist CGI allerdings obsolet (hier ist eher FastCGI zu empfehlen), da für jeden Request ein neuer Kindprozess gebildet werden muss, was zulasten der Performance geht.
  • Das Administrations-Frontend bietet zwar PHPMyAdmin, allerdings nur eine kastrierte Version, die es nicht einmal ermöglicht, SQL-Dumps einzuspielen. Wo liegt der Sinn darin?
  • Die Multibyte-String-Funktion ist ebenfalls nicht einkompiliert. Hierfür brauchts nicht mehr als ein –enable-mbstring beim Build…
  • Per FTP lässt sich lediglich auf den Document-Root zugreifen. Sollte ich jetzt Dateien so auf dem Webspace sichern wollen, dass man sie nicht per Webbrowser aufrufen kann, muss ich erst ein Verzeichnis erstellen, und den Zugriff auf dieses Verzeichnis per .htaccess verbieten.
  • Die Zugriffszeiten sind manchmal erbärmlich (subjektiver Eindruck, ich habe – noch – keine Benchmarks erstellt).
  • Als “session.save_path” (Der Ordner in dem PHP die Session-Daten speichert) ist “2;/var/tmp” eingestellt. Was immer die zwei und das Semikolon dort zu suchen haben, ich weiss es nicht, aber dieses Verzeichnis ist nicht beschreibbar. Als Konsequenz durfte ich jedes PHP-Script modifizieren.

All diese hirnrissige Scheisse hat mich locker drei Arbeitstage gekostet. Ach ja, noch ein Aspekt: Das Admin-Frontend bringt den Safari ab und an zum Crashen.



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