Einfache Probleme erfordern einfache Lösungen

Gegen die Werbeflut, die mir auf jeder zweiten Webseite entgegenflickert und mich auf Dauer zum sicheren Augenkrebs führen wird, gibt es ein ebenso einfach wie effektives Mittel; für mich hat es genügt, folgendes zur /etc/hosts hinzuzufügen:

0.0.0.0 adfarm1.adition.com
0.0.0.0 zbox.zanox.com
0.0.0.0 pagead2.googlesyndication.com
0.0.0.0 layer-ads.de
0.0.0.0 ad.doubleclick.net
0.0.0.0 stats.reinvigorate.net
0.0.0.0 img.metalflirt.de
0.0.0.0 cdn.fastclick.net
0.0.0.0 rc.de.adlink.net
0.0.0.0 ad.de.doubleclick.net
0.0.0.0 adserv.quality-channel.de

Eine kleine Erklärung zu diesem Hack: Die /etc/hosts ist eine Textdatei, die unter Unix-Systemen verwendet wird, um Hostnamen zu statischen IP-Adressen aufzulösen; streng genommen ist dies obsolet und ein Relikt aus den Zeiten, in denen es noch keine DNS-Server gab. Bei der von mir geschilderten Lösung werden die Server, von denen Werbungen nachgeladen werden, einfach geblockt, indem der Hostname mit der Adresse 0.0.0.0 verbunden wird.

Eine andere Lösung kam für mich nicht in Frage; für SAFT habe ich die 12$ nicht übrig, Privoxy ist mir zu kompliziert, und Firefox in Kombination mit AdBlock erst recht nicht, da Firefox auf dem Mac ziemlich suckt. Weiterhin kann ich sicher sein, dass auf diese Weise keine erwünschten Inhalte von übereifrigen Werbeblockern verschluckt werden.

Wer übrigens nicht weiss, wie man so eine Textdatei editiert, soll mich ruhig anschreiben.

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