(Archiv für August 2006)

Ankunft

Ich bin am Samstag, 19:00 MESZ-1 wohlbehalten bei meiner Gastfamilie in Galway, Irland angekommen. Demnaechst werden ausfuehrlichere Berichte und ein paar Photos folgen….



Einstieg in J2EE

Eigentlich halte ich nichts von diesem Java-Kram, von wegen Performance und Kompatibilitätsprobleme. Trotzdem versuche ich seit Sonntag, mich ein wenig in Servlets und Java Server Pages einzuarbeiten. Also erstmal den Apache Tomcat 5.5 von Apache.org gesaugt. Entpackt (im Downloadverzeichnis, versteht sich), und dann die erste Überraschung: Kein Makefile, kein configure-Script, gar nichts. Das scheint bei diesem Java-Zeugs allerdings so normal zu sein.

Manchmal muss man sich eben doch an den simplen Grundsatz “rtfm” halten. Die “README.txt” besagte dann, dass man “ant” installieren und in dem Verzeichnis mit der “build.xml” aufrufen müsse.

Komischerweise war in /usr/bin schon ein “ant” ungeklärter Herkunft vorhanden, dass ich, um Kompatibilitätsprobleme zu vermeiden, durch eine aktuellere Version ersetzt habe. Dann habe ich die oben bereits erwähnte build.xml -offensichtlich der Makefile-Pendant von Ant- gesucht, und in eben diesem Verzeichnis mit einem lässigen “sudo ant” den Tomcat gebaut. In dem Verzeichnis $SOURCEN/build befanden sich dann die benötigten Jars, Classes und Scripte.

Diese habe ich dann nach /usr/local/tomcat-5.5 kopiert, dann $PATH mittels der /etc/profile um “/usr/local/tomcat-5.5/bin” erweitert. Man will es kaum glauben, aber tatsächlich lief der Apache Tomcat nach einem “sudo catalina.sh start” sofort und lauschte an Port 8080. Noch schnell einen LaunchDaemon gebastelt (dessen exakter Inhalt hier zu finden ist) und nach /Library/LaunchDaemons kopiert. Demnächst werde ich von meinen ersten Gehversuchen mit Servlets und JSPs berichten.

UPDATE: Der LaunchDaemon macht ziemliche Probleme. Hat jemand einen Plan, warum?

UPDATE II: Mittlerweile funktionierts. Musste ein Wrapper-Script schreiben, dessen Inhalt hier zu finden ist. Der Link zu dem Launchd-Job ist mittlerweile aktualisiert.



Angenommen…

…ich würde ein Loch mit einer Tiefe von 12.745,591 Kilometern graben, wo genau käme ich auf der anderen Seite der Erde heraus?

Hier gibt’s die Anwort. Mein, von Köln aus gegrabenes Loch, würde irgendwo in der Antarktis enden.